Mr. President – Jojo ActionMr. President – Jojo Action

Mr. President – „Jojo Action“ (1997)

Single-Release: 9. Juni 1997 (DE) • Album: Night Club (1997)

Sommerlicher Eurodance in Reinform: „Jojo Action“ kombiniert Reggae-Color, Rap-Interjektionen und eine sofort
mitsingbare Pop-Hook. Nach „Coco Jamboo“ festigte die Bremer Gruppe damit ihren Status – leichtfüßig, radiofreundlich
und in Europa breit gechartet.

Inhalt & Sound

Textlich ein Flirt- und Feelgood-Thema („jo-jo-jojo action…“). Musikalisch treffen Offbeat-Gitarren, warme Pads und
ein federnder 4/4-Groove auf call-and-response zwischen Lead-Vocals und Rap. Produktion: klar, hell, club- und
radiotauglich – typische 97er-Eurodance-Ästhetik.

Album & Veröffentlichung

Erste Single aus Night Club (WEA). Geschrieben von Delroy „Layzee Dee“ Rennalls & Robin Masters;
produziert von Kai Matthiesen (Aufnahme: Das Studio, Bremen). Die Maxi/12″ bot u. a. Radio Edit,
Extended Version, House Version, Kraftwerk Mix, Jazzy Funky Style,
Put It On Another Version sowie ein Instrumental. 1998 folgten Club-Remixe (z. B. Candy Girls,
Mondo’s „Bosomania“ 12″ Pumper, Blown Up Mix).

Chart-Performance

Deutschland / Österreich / Schweiz

DE: Peak #4 • ca. 14 WochenChart-Einstieg: 23.06.1997.
AT: Peak #317 WochenErstchart: 22.06.1997.
CH: Peak #517 WochenErstchart: 29.06.1997.

UK / Finnland / Europaweit & mehr

UK Singles Chart: Peak #73 (1 Woche, April 1998).
Finnland: Peak #8
Eurochart Hot 100: Peak #8
Australien: Peak #78
Ungarn: #1.

Jahrescharts (Auswahl)

DE: Jahresrang #35 (1997) •
AT: Jahresrang #20 (1997) •
CH: Jahresrang #32 (1997).

Musikvideo

Performance-Clip im Club-/Nightlife-Setting mit Tanzszenen und Close-ups der Band – entsprechend der Album-Ästhetik
Night Club. Das Video lief europaweit in den Dance-Formaten.

▶️ „Jojo Action“ – Video/Clips (Suche)

Fazit

„Jojo Action“ ist Mr. President auf dem Sommer-Höhepunkt: leicht, catchy, tanzbar – ein Kernstück der
Night Club-Ära und bis heute ein sicherer 90er-Party-Zünder.

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[Total: 3 Average: 2]

*NSYNC – Here We Go*NSYNC – Here We Go

*NSYNC – „Here We Go“ (1997)

Single-Release: 5. Mai 1997 (DE) • Album: ‚N Sync (1997, D/Europa)

Frühe Europa-Phase von *NSYNC: „Here We Go“ ist ein energiegeladener Dance-/Pop-Shout mit Stadion-Callouts
(„Yes, yes, yes – here we go!“), Claps und einem treibenden Beat. Geschrieben und produziert vom Hamburger
Team Bülent Aris & Toni Cottura verbindet der Track Teen-Pop mit Eurodance-Drive – gebaut für Radio,
TV-Performances und Sporthallen.

Inhalt & Sound

Inhaltlich ein Motivationsruf, musikalisch ein Mix aus glatten Boygroup-Harmonien, Rap-Interjektionen und
Club-Puls. Prägnant sind die call-and-response-Chöre und das Crowd-Gefühl im Refrain. Die Produktion setzt
auf knackige Kicks, synkopierte Bassfigur und kurze Breaks, die in die „Go!“-Hook kippen.

Album & Veröffentlichung

Dritte Single der Deutschland-/Europa-Ausgabe von ‚N Sync (BMG Ariola/Trans Continental).
Songwriting/Produktion: Bülent Aris & Toni Cottura. Die Maxi-CD/12″ bot u. a. Radio Cut,
StoneBridge Radio Version, StoneBridge Club Mix, Hudson & Junior Remix sowie
einen Extended Mix.

Chart-Performance

Deutschland

Offizielle Deutsche Charts: Peak #8Chart-Einstieg: 12.05.1997.

Schweiz

Schweizer Hitparade: Peak #59 Wochen gelistet •
Erstchart: 01.06.1997.

Österreich

Ö3 Austria Top 40: Peak #87 Wochen
Erstchart: 08.06.1997.

Weitere Hinweise

Eurochart Hot 100: Top 40 (Peak um #31) • in NL u. a. in der
Tipparade gelistet.

Musikvideo

Regie: Stefan Ruzowitzky. Dreh an einer Basketball-Court-Location (AIS Vienna) – Cheerleader, Crowd-Shouts
und Performance-Schnitte, die das Live-/Stadion-Feeling des Songs spiegeln.

▶️ „Here We Go“ – Offizielles Musikvideo

Fazit

„Here We Go“ bündelt die frühe Europa-DNA von *NSYNC: große Chöre, Sports-Arena-Vibes und Pop-Energie – ein
Scharnier zwischen Club-Ästhetik und Boyband-Chartmoment.

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[Total: 2 Average: 3.5]

B Real, Busta Rhymes, Coolio, LL Cool J & Method Man – Hit ‚Em High (The Monstars‘ Anthem)B Real, Busta Rhymes, Coolio, LL Cool J & Method Man – Hit ‚Em High (The Monstars‘ Anthem)

B-Real, Busta Rhymes, Coolio, LL Cool J & Method Man – „Hit ’Em High (The Monstars’ Anthem)“ (1997)

Single-Release: 7. Januar 1997 (UK/EU) • Soundtrack: Space Jam: Music from and Inspired by the Motion Picture (1996)

All-Star-Cypher aus der Hochphase der 90er: Fünf Rap-Schwergewichte bündeln auf „Hit ’Em High“ Punchlines, charakteristische Flows
und ein bulliges East-Coast-Beatfundament. Als „Monstars“-Hymne zum Space Jam-Universum paart der Track Comic-Größe
mit Rap-Attitüde – ein Kinotie-in, der auf der Straße genauso funktioniert wie im Stadion.

Inhalt & Sound

Textlich dominieren Battle-Ansagen und Sport-Metaphern („above the rim“, „slam“), musikalisch liefert Trackmasters (Poke & Tone)
ein trockengelegtes Boom-Bap-Gerüst: staubige Drums, tiefer Bass, sparsame Samples und Platz für fünf unverwechselbare Stimmen.
Die Vers-Reihenfolge variiert je nach Fassung; die Hook hält den kollektiven „Monstars“-Gestus zusammen.

Veröffentlichung & Credits

Der Song erschien Anfang 1997 als Single aus dem Space Jam-Soundtrack (Atlantic). Geschrieben u. a. von
Louis Freese (B-Real), Artis Ivey Jr. (Coolio), Clifford Smith (Method Man), James Todd Smith (LL Cool J),
Trevor Smith (Busta Rhymes) sowie Samuel Barnes & Jean-Claude Olivier (Trackmasters). Produziert von
Trackmasters; Aufnahmen u. a. in den Hit Factory/Encore Studios.

Maxi/12″-Inhalte (Auszug): Extended Mix, Extended Track Masters Remix, Original Instrumental,
Track Masters Remix Instrumental.

Chart-Performance

Vereinigtes Königreich / USA

UK Singles Chart: Peak #8 (Frühjahr 1997).
USA: kein Hot-100-Entry • R&B/Hip-Hop Airplay: Peak um #50.

Deutschland / Niederlande

DE (Offizielle Deutsche Charts): Peak #14 (Frühjahr 1997).
NL (Dutch Top 40): Peak #410 Wochen.

Musikvideo

Regie: Hype Williams. Schwarzweiß-Look, weite Weitwinkel-Frames und Basketball-Set-Pieces; die MCs performen
in Monstars-Jerseys, montiert mit Filmszenen – klassische Williams-Ikonografie zwischen Stylization und Kino-Cross-Promo.

▶️ „Hit ’Em High“ – Video/Clips (Suche)

Fazit

„Hit ’Em High“ ist 90er-All-Star-Rap als Blockbuster-Moment: fünf Signatur-Flows, ein kompakter Trackmasters-Beat und
eine Hook, die den Space Jam-Mythos bis heute mitträgt – Rap-Kanon und Popkultur-Zeitkapsel in einem.

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Blümchen – Nur geträumtBlümchen – Nur geträumt

Blümchen – „Nur geträumt“ (1997)

Single-Release: 11. April 1997 (DE/EU) • Album: Verliebt… (1997)

80er-Klassiker im 90er-Turbo: Blümchen verwandelt Nenas NDW-Hit „Nur geträumt“ in eine euphorische Happy-Hardcore/Eurodance-Hymne –
mit hohem Tempo, glitzernden Synths und einer Hook, die sofort greift. Das Cover wurde 1997 zu einem ihrer größten
Radio- und Chart-Erfolge.

Inhalt & Sound

Der Text bleibt die süß-melancholische Schwärmerei des Originals; musikalisch dreht die Produktion an allen Dance-Reglern:
treibender 4/4-Kick, sägende Bassline, Rave-Pads, Breaks und Build-ups. Die Lead-Vocals stehen hell und nah, Chops und
Shouts setzen Club-Akzente – klassischer 97er Euro-Drive.

Album & Veröffentlichung

Erschienen als Vorab-Single zum zweiten Album Verliebt… (Control). Komposition/Originaltext: Uwe Fahrenkrog-Petersen,
Nena Kerner, Rolf Brendel; Produktion der Coverversion: Paralyzer (Arn Schlürmann) & Stani „Silence“ Djukanovic.
Maxi-/12″-Formate enthielten u. a. den Traum in der Luft Mix, den Langen Traum Mix und den
Holger Hiller Drum’n’Bass Mix.

Chart-Performance

Deutschland

Offizielle Deutsche Charts: Höchste Platzierung #6In den Charts: 11 Wochen
Chart-Einstieg: 28.04.1997.

Österreich

Ö3 Austria Top 40: Peak #712 Wochen gelistet (Erstchart: 27.04.1997).

Schweiz

Schweizer Hitparade: Peak #1210 Wochen gelistet (Erstchart: 29.06.1997).

Jahrescharts (DE)

Jahresranking 1997: Platz #71.

Musikvideo

90er-Rave-Ästhetik mit Performance-Szenen, Close-ups und schnellen Schnitten – ein Clip, der die energetische
Neuinterpretation visuell aufgreift.

▶️ „Nur geträumt“ – Offizielles Musikvideo

Fazit

Blümchens „Nur geträumt“ ist ein Paradebeispiel für 90er-Covers: respektvoll zum Original, aber maximal tanzflächen-tauglich –
ein Evergreen ihrer Diskografie und ein sicherer Party-Zünder.

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[Total: 1 Average: 4]

DJ Quicksilver – FreeDJ Quicksilver – Free

DJ Quicksilver – „Free“ (1997)

Single-Release: Ende April 1997 (DE) • 25. August 1997 (UK) • Album: Quicksilver (1997)

Euphorischer Trance-Peaktime mit sofort erkennbarem Lead: „Free“ verdichtet DJ Quicksilvers Handschrift in ein
klares Hook-Riff, energische 4/4-Kicks und großflächige Builds. Das Stück schloss an den Doppelerfolg
„I Have a Dream / Bellissima“ an und etablierte den Sound zwischen Club-Floor und Charts europaweit.

Inhalt & Sound

„Free“ setzt auf Melodie und Drive statt Vocals: ein gleitender Synth-Lead, Filterfahrten, zischende FX und
ein knackiges Drum-Fundament. Zwischen kurzen Breaks und Drops öffnet sich der Refrain weit – klassischer
97er-Euro-/Trance-Glanz mit Radio- wie Rave-Appeal.

Album & Veröffentlichung

Dritte Single der Quicksilver-Ära (DE: Dos Or Die / edel; UK: Positiva/EMI). In Deutschland startete die
Single im Frühjahr 1997, der UK-Release folgte Ende August. Die Maxi-/12″-Ausgaben führten u. a. den
Club Mix, den Free 2 Flow Mix und die Original Version; im Sommer erschien zudem eine
„Remix Edition“.

Chart-Performance

Deutschland

Offizielle Deutsche Charts: Höchste Platzierung #411 Wochen gelistet •
Chart-Einstieg: 12.05.1997.

Vereinigtes Königreich

UK Singles Chart: Peak #77 Wochen gelistet •
Erstchart: 06.09.1997 (Label: Positiva).

Schweiz

Schweizer Hitparade: Peak #119 Wochen
Erstchart: 18.05.1997.

Österreich

Ö3 Austria Top 40: Peak #129 Wochen
Erstchart: 01.06.1997.

Jahrescharts (DE)

1997: Jahresrang #54.

Musikvideo

Performance- und Outdoor-Settings im schnellen Schnitt – ein Clip, der die offene, „weite“ Ästhetik des Tracks
visuell aufnimmt und in den späten 90ern auf VIVA/MTV rotiert wurde.

▶️ „Free“ – Musikvideo

Fazit

„Free“ ist DJ Quicksilver im Kern: melodischer Trance mit großem Hook-Moment – gebaut für Dancefloors, aber stark
genug, um im Pop-Radar deutlich aufzuleuchten.

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